Nachruf auf Reinhard Supper-Jüdefeld

Völlig unerwartet verstarb am 21. April 2016 der ehemalige Stellvertretende Vorsitzende der ASpB / Sektion 5 im DBV und unser langjähriges Beiratsmitglied Reinhard Supper-Jüdefeld im Alter von nur 68 Jahren in Berlin.

Am 14. September 1947 in Ratingen geboren, absolvierte Reinhard Supper-Jüdefeld nach dem Abitur 1967 zunächst an der Freien Universität Berlin eine Ausbildung zum Diplom-Bibliothekar, die er 1972 erfolgreich abschloss. Ein daran anschließendes Studium der Informationswissenschaft, Informatik und Anglistik ebenfalls an der Freien Universität beendete er  1976 mit dem Magister.

Nach ersten beruflichen Stationen als Software-Ingenieur und technischer Autor bei Siemens und Nixdorf und als wissenschaftlicher Dokumentar beim Deutschen Institut für Urbanistik war Reinhard Supper-Jüdefeld von 1993 bis 2012 Leiter der wissenschaftlichen Spezialbibliothek an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin.

Die ASpB / Sektion 5 im DBV ist Reinhard Supper-Jüdefeld nicht nur für sein Engagement und seinen großen Einsatz als Stellvertretender Vorsitzender in den Jahren 2003 bis 2006 sowie als langjähriges Beiratsmitglied zu großem und nachhaltigem Dank verpflichtet. Ganz besonders hervorzuheben ist darüber hinaus auch, dass er den Vorstand in der sehr schwierigen Situation nach dem Ausscheiden eines anderen Vorstandsmitglieds in den Jahren 2008 und 2009 aktiv und unter sehr großem persönlichem Aufwand unterstützte.

Die enge Verzahnung der ASpB / Sektion 5 im DBV mit dem Berliner Arbeitskreis Information (BAK) wurde durch Reinhard Supper-Jüdefeld ebenfalls gewissermaßen personifiziert: Von 1999 bis 2004 war er zunächst als Stellvertretender Vorsitzender, von 2004 bis 2010 dann als Vorstandsvorsitzender in diesem für die Berliner Spezialbibliotheken sehr wichtigen Gremium aktiv.

Seit 2011 unterhielt Reinhard Supper-Jüdefeld, der 2006 eine entsprechende Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie absolviert hatte, seine eigene „Praxis für Psychotherapie Heilandsweide“.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Tochter, seinen übrigen Angehörigen und seinen Freunden und Weggefährten.

Dr. Jürgen Warmbrunn im Namen des Vorstands und des Beirats der ASpB

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